Unsere Erfahrungen mit dem Arbeiten von Zuhause

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Nachdem wir im 1. Lockdown bereits die flexible Regelung hatten, dass alle Beschäftigten auch von Zuhause aus arbeiten konnten und dies wenig in Anspruch genommen wurde, kehrten wir in den Sommermonaten wieder komplett in das Arbeiten aus dem Büro (abgesehen von ein paar Dienstreisen natürlich) zurück.
Dass das Arbeiten von Zuhause wenig populär war, lag wahrscheinlich an einer Mischung aus „wenigstens noch ein paar andere Gesichter sehen zu können und mal rauszukommen“ und dem Beibehalten des Gewohnten. 

Der Wunsch einiger Mitarbeiterinnen diese flexible Homeoffice Regelung beizubehalten, fruchtete erst einmal nicht. Die größten offen ausgesprochenen Sorgen waren, dass der Teamzusammenhalt und der Austausch dadurch verloren gehen könnten. 

Wie wahrscheinlich viele von Ihnen arbeitet bei uns inzwischen ein Großteil des Teams von Zuhause. Eine Weile nachdem diese flexible und inzwischen auch verpflichtende Möglichkeit des Homeoffice bestand, beobachtete ich einen Wandel. An manchen Tagen war es schwer noch jemanden zu finden, der ins Büro kommen wollte oder auch konnte (Kinderbetreuung, Wohnort in Tschechien…). Ich denke alle von uns bemerkte individuell Vorteile, die das Arbeiten von Zuhause mit sich bringen kann. Gerne möchte ich ein paar Aspekte mit Ihnen teilen, die aus unserer Sicht besonders wichtig sind für ein erfolgreiches Arbeiten von Zuhause.   

Unerlässlich für eine effiziente und angenehme Arbeit - gerade auch von Zuhause - sind dabei natürlich die richtige Hardware und Software. Glücklicherweise hatten wir bereits im Januar letzten Jahres Microsoft Teams für unsere interne Kommunikation und Videokonferenzen eingeführt und in dem Zuge auch unseren Seminarraum mit einer professionellen Konferenzanlage, Lan-Anschluss und Schallschutz ausgestattet. Für unsere alltäglichen Morgenrunden standen wir nun nicht mehr mit Zetteln in der Hand in einem Kreis, sondern gingen unsere Aufgaben digital im Microsoft Planner (ähnlich der Kanban-Methode) durch. Für gemeinsame Brainstormings und beispielsweise unseren Kick-Off 2021 nutzen wir das digitale Whiteboard-Tool miro, das uns von einem unserer Kunden empfohlen wurde. Inzwischen besitzt jede Trainerin und jeder Trainer von uns hochwertige Headsets und zusätzliche Webcams. Und auch unsere Praktikanten und Praktikantinnen besitzen einen Laptop und Headsets, damit auch sie von Zuhause arbeiten können. 

Außerdem ist es uns wichtig den Tag so zu strukturieren, dass es möglichst viele Möglichkeiten für den formellen und informellen Austausch im Team gibt, denn nur so kann das Teamgefühl aufrechterhalten werden. Normalerweise startete unser Arbeitstag, in dem wir jede/n im Team mit einer Umarmung begrüßten (wer von Ihnen weiß noch, wie es sich anfühlt, die Kollegen zu umarmen?). Inzwischen begrüßen wir uns morgens im Team-Chat. Das ist sicherlich nicht das gleiche, aber so bekommen wir immerhin das Gefühl, nicht allein vor unserem Rechner zu sitzen.
Zweimal am Tag gibt es bei uns die Möglichkeit mit dem gesamten Team zusammenzukommen, einmal in der oben angesprochenen Morgenrunde und einmal zu unserem gemeinsamen kurzen Bürosport. Außerdem führen wir unsere Monatstreffen und Projektsteuertreffen inzwischen digital durch. Zu den informellen Treffen zählen beispielsweise gemeinsame virtuelle Mittagessen mit (ehemaligen) Kollegen und Kolleginnen oder auch unsere wunderbare digitale Weihnachtsfeier im vergangenen Jahr. 

Was wir darüber hinaus sicher noch stärken können, sind die persönlichen Gespräche zwischendurch. Das wir zum Beispiel auch mal ohne ein konkretes arbeitsbezogenes Thema eine Kollegin oder einen unserer Praktikanten per Videochat anrufen.

 

 

 

Von Greta von Elsner

2021-02-26