Selbstverständlichkeit

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Wie möchte man das Jahr beginnen? Bei mir beginnt es oft mit dem Gedanken, nochmals auf das vergangene Jahr zurückzublicken, sich einige Momente davon herauszupicken und diesen Menschen einen kleinen Gruß zum neuen Jahr zu schicken. Dabei habe ich mir auch einen Beitrag zum Jahreswechsel von Dr. Ilona Bürgel, einer Kollegin aus Dresden, genauer angeschaut, die sich mit dem Thema "Positive Psychologie" beschäftigt: Sie sind Ihr bestes Geschenk: Ich wünsche frohe Weihnachten.

Wieso möchte ich das teilen? Nicht wegen des Titels, sondern vielmehr wegen des kleinen Wortes "selbstverständlich", was sich dort auch wiederfindet. Wir hatten im letzten Jahr wieder einige AktivA-Trainerausbildungen und ein zentraler Punkt, der mich im Rahmen der Ausbildung - aber auch persönlich - immer wieder antreibt, ist der Gedanke: Nichts ist selbstverständlich. Und ich hoffe für mich, dass ich diesen Gedanken so oft wie möglich aufleben lasse: Auch wenn mein Sohn früh wieder nicht so schnell ist, wie er es aber schon mal war. Auch wenn ein Mitarbeiter gerade nicht so viel leistet, wie er es schon mal getan hat. Auch wenn mich irgendein betrieblicher Vorgang ärgert, weil er aus meiner Sicht noch besser laufen könnte. Nein, ich habe bereits mit den Menschen in meinem Umfeld alles, was ich für ein glückliches Jahr 2020 benötige und ich hoffe, dass auch andere sich ihre kleinen und großen Schätze im Alltag bewusst halten können.


Von Roland Schulz

 

2020-01-10